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Anwalt in Falkenstein

Die Rechtsanwaltskanzlei Röthig ist überregional tätig. So sind wir auch als Anwälte für Sie in Falkenstein tätig.

Nutzen Sie den modernen Service unserer Rechtsanwaltskanzlei. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung und sind dann Ihr Anwalt in Falkenstein.

Historisches:

Falkenstein ist als Siedlung um ca. 1200 entstanden. Diese Siedlung „Suburbium“ – Siedlung „unter der Burg“ entstand im Schatten einer zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbauten Burg. Falkenstein wird erstmals 1260 als Valkinstein erwähnt und wird 1463 als Stadt bezeichnet. Das ursprüngliche Dorf entwickelte sich zu einem kleinen Bergstädtchen. Obwohl Falkenstein in seiner näheren Umgebung Eisen-, Zinn- und Kupferlagerstätten aufweisen konnte, blieb der Bergbau ein eher unbedeutender Wirtschaftszweig. Das Ratssiegel von Falkenstein aus dem Jahr 1643 mit der Abbildung des Gezähes, des Handwerkzeuges der Bergleute (Bergeisen und Hammer), deutet auf dieses Bergbaugebiet hin.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg stieg Falkenstein zu einem bedeutenden Weberort auf. Die Hausweberei wurde zum bestimmenden Faktor in der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt. So wurden die Weber von Falkenstein auch als die Pioniere ihres Handwerkes bezeichnet. Ende des 18. Jahrhunderts wurde hier das „Kammertuch“ hergestellt, welches weithin großen Ruf genoss.

Zwischen 1826 und 1831 wurde in Falkenstein durch den Webermeister Gottlob Klotz der erste Jacquardwebstuhl aufgestellt. Dies war der Grundstein für die Gardinenindustrie in Falkenstein.

Ein Großfeuer zerstörte am 12. August 1859 große Teile von Falkenstein. Nach den modernen städtebaulichen Gesichtspunkten der damaligen Zeit wurde die Innenstadt wieder aufgebaut. Sie bekam somit das Antlitz einer neuzeitlichen Stadtgründung mit einem schachbrettartigem Grundriss.

1865 bekam die Stadt Falkenstein einen Anschluss an die Eisenbahnstrecke, welche von Herlasgrün über Oelsnitz nach Eger führte. Im Jahr 1892 erfolgte dann eine Verbindung nach Muldenberg. Zudem erhielt Falkenstein direkte Verbindungen nach Zwickau, Plauen, Adorf, und Hof u.a.

Um 1880 wurde der englische Gardinenwebstuhl in Falkenstein eingeführt. Dem folgte der Bau einer Gardinenfabrik. Diese Gegebenheiten hatten einen raschen Wachstum der Stadt zur Folge. Dieses Wachstum wurde 1890 durch die Einführung der Schiffchenstickerei noch gesteigert. Falkenstein genoss als „Stadt der Spitzen und Gardinen“ Weltruf.

Im Jahr 1953 wurde der Tierpark in Falkenstein gegründet. So können heute Besucher auf einer Fläche von 1,80 Hektar derzeit 188 Tiere bestaunen. Dieser Tierpark besitzt auch ein Tropenhaus, in dem 77 Tiere in 39 verschiedenen Arten leben. Der Tierpark wurde auch durch den Brillenkaiman „Sammy“ berühmt. Im Jahr 1994 entwich der Alligator seinem damaligen Besitzer beim Baden am Straberg-Nievenheimer See in Dormagen. Nach Beendigung seiner Flucht lebte der Ausreiser „Sammy“ bis 2006 im Tropenhaus des Tierparks Falkenstein.

Zwischen 1971 und 1975 wurde in der Nähe der Stadt Falkenstein die Talsperre Falkenstein zur Brauchwasserversorgung errichtet. Da dieser ursprüngliche Nutzungszweck heute nicht mehr benötigt wird, wird die Talsperre überwiegend für Erholungszwecke genutzt. Das gestaute Wasser stammt von der Weißen Göltzsch, die sich dann mit der Roten Göltzsch zur Göltzsch vereinigt.

Ebenso ist in Falkenstein der Schlossfelsen einen Besuch wert. Der sagenumwobene Schlossfelsen besitzt einen Aussichtspunkt über dem man die Stadt von oben besichtigen kann.


Wir sind Ihr Anwalt in Falkenstein, rufen Sie uns an und wir kümmern uns vertrauensvoll um Ihr Recht.

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