Pressespiegel

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Aktuelles

19.07.2016 Verkehrsrecht

Sachverständigenkosten als ersatzfähiger Schaden

Bei einem Verkehrsunfall beschädigten Fahrzeug gehören Sachverständigenkosten zu den mit dem Schaden unmittelbar verbundenen und auszugleichenden Vermögensnachteilen, wenn die Begutachtung zur Geltendmachung des Schadenersatzanspruches erforderlich ist. Zur Darlegung der Höhe genügt die Vorlage einer beglichenen Sachverständigenrechnung.

BGB § 249 Abs. 2 Satz 1 (Ga); ZPO § 287

1. Die Kosten für die Begutachtung des bei einem Verkehrsunfall beschädigten Fahrzeugs gehören zu den mit dem Schaden unmittelbar verbundenen und gemäß § 249 BGB auszugleichenden Vermögensnachteilen, sowie die Begutachtung zur Geltendmachung des Schadenersatzanspruches erforderlich und zweckmäßig ist.

2. Der Geschädigte genügt seiner Darlegungslast zur Höhe der Sachverständigenkosten regelmäßig durch Vorlage einer von ihm beglichenen Rechnung des von ihm zur Schadensbegutachtung in Anspruch genommenen Sachverständigen. Nicht die Höhe der vom Sachverständigen erstellten Rechnung als solche, sondern allein der vom Geschädigten in Übereinstimmung mit der Rechnung und der ihr zugrunde liegenden Preisvereinbarung tatsächlich erbrachte Aufwand bildet einen Anhalt zur Bestimmung des zur Herstellung erforderlichen Betrages im Sinne von § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB.

BGH, Urteil vom 19.07.2016 - VI ZR 491/15 -LG Düsseldorf, AG Düsseldorf

 

 


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