Pressespiegel

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Aktuelles

13.02.2019 Strafrecht

Ausnutzen eines Überraschungsmoments bei sexuellem Übergriff

Ein Ausnutzen des Überraschungsmoments liegt vor, wenn der Täter die äußeren Umstände erkennt, aus denen sich ergibt, dass sich das Opfer keines sexuellen Angriffs versieht. Er muss zumindest für möglich halten, dass das Opfer der sexuellen Handlung nicht zustimmt und der Überraschungsmoment den Sexualkontakt ermöglicht bzw. erleichtert.

StGB § 177 Abs. 2 Nr. 3

Ein Täter nutzt ein Überraschungsmoment im Sinne des § 177 Abs. 2 Nr. 3 StGB aus, wenn er die äußeren Umstände erkennt, aus denen sich ergibt, dass sich das Opfer keines sexuellen Angriffs auf seinen Körper versieht. Ferner muss er dieses Überraschungsmoment als Bedingung für das Erreichen seiner sexuellen Handlung dergestalt erfassen, dass er zumindest für möglich hält, dass das Opfer in die sexuelle Handlung nicht einwilligt und dessen Überraschung den Sexualkontakt ermöglichst oder zumindest erleichtert.

BGH, Urteil vom 13.02.2019, Az. 2 StR 301/18, LG Wiesbaden


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