Anwalt in Annaberg-Buchholz

Die Rechtsanwaltskanzlei Röthig ist überregional tätig. So sind wir auch als Anwälte für Sie in Annaberg-Buchholz tätig.

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Historisches:

Die Geschichte von Annaberg-Buchholz geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Als man im Jahre 1491/92 in dem noch gering besiedelten Land am Schneckenberg in Frohnau auf Erz stieß, welches sich als silberhaltig herausstellte, zog das Berggeschrei viele Menschen an. Unter dem Begriff „Berggeschrei“ versteht man den Beginn des Silberbergbaus im Erzgebirge.

Eine herzogliche Kommission gründete am 21. September 1496 die „Neustadt am Schneckenberg“. Diese neu gegründete Stadt erhielt 1501 durch einen kaiserlichen Wappenbrief den Namen Sankt Annaberg.

Im Jahre 1485 fand man jenseit der Grenze von Annaberg ebenfalls Zinn und Silber. So wurde im Jahre 1501 die Stadt Buchholz geründet. Diese beiden Bergbaustädte entwickelten sich unterschiedlich. Während Annaberg um 1510 die zweitgrößte Stadt des Meißnischen Landes geworden war, blieb Buchholz im Schatten seiner Schwesterstadt zurück. Erst im Jahr 1945 kam es zur Vereinigung der beiden Städte zur Stadt Annaberg-Buchholz.

Noch heute kann man im Markus-Röhling-Stollen in Annaberg-Buchholz auf die geschichtlichen Ereignisse des Silber- und Kobaltbergbaus in dem Besucherbergwerk schließen.

Einer der bekanntesten Bürger von Annaberg-Buchholz ist der Rechenmeister Adam Ries. Zur der Zeit, als Adam Ries von Erfurt nach Annaberg-Buchholz zog, etwa im Jahre 1523, lebten in der Stadt ca. 8.000 Menschen. Adam Ries war ein bedeutender deutscher Rechenmeister. Er trug mit seinen Werken dazu bei, dass die römischen Zahlen durch die indisch-arabischen Zahlzeichen ersetzt wurden. Das Rechnen wurde somit einfacher und unkomplizierter. Adam Ries hatte mit seiner Ehefrau mindestens acht Kinder. Durch Ahnenforschung konnten viele Nachkommen ermittelt werden, welche noch heute in Annaberg-Buchholz und im Obererzgebirge leben. Zu Ehren seines 400. Geburtstages wurde ihm ein Denkmal in Form einer Bronzebüste gesetzt und am 5. November 1893 geweiht. Im Jahr 1943 wurde diese Büste zu Rüstzwecke eingeschmolzen. Erst im Jahr 1991 wurde die jetzige Sandsteinbüste an der St. Trinitatiskirche in Annaberg-Buchholz wieder errichtet. Aufgrund dieses berühmten Bürgers der Stadt wird die Stadt Annaberg-Buchholz auch Berg- und Adam-Ries-Stadt genannt.

Ein historisches Bauwerk von Annaberg-Buchholz befindet sich im Ortsteil Frohnau, der „Frohnauer Hammer“. Der „Frohnauer Hammer“ war im 15. Jahrhundert eine Getreidemühle mit vier Mahlgängen. Im Jahre 1498 wurde der Stadt Annaberg das Münzrecht verliehen. Die Mühle wurde daher im gleichen Jahr um eine Münzstätte erweitert. Hier wurde der erste Schreckenberger, eine Silbermünze, geprägt. 1590 kam die Mühle zum Stillstand. 1621 wurde die Mühle zu einem Eisenhammer bzw. Silberhammer umgebaut. Der „Frohnauer Hammer“ wurde immer wieder umgebaut und war bis 1895 ständig im Einsatz. Heute ist der „Frohnauer Hammer“ in Annaberg-Buchholz eine Touristenattraktion.

Des weiteren ist auch noch die St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz zu nennen. Sie wurde in den Jahren 1499 bis 1525 erbaut. Sie ist eine der bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen von Deutschland. In ihre befindet sich eine Walcker-Orgel aus dem Jahr 1884. Die Orgel besteht aus über 4.000 Pfeifen und 65 Registern.

Weiterhin befindet sich in Annaberg-Buchholz die Bergkirche St. Marien. Diese wurde in den Jahren 1502 bis 1511 errichtet. Dieses Kirche wurde größtenteils aus den „Wochenpfennigen“ der Bergknappschaft finanziert und diente daher ursprünglich ausschließlich der bergmännischen Andacht.

Das wohl bekannteste Volksfest von Annaberg-Buchholz ist die „Annaberger KÄT“ oder kurz „KÄT“ genannt. Der Ursprung dieses Festes lässt sich sehr weit zurück verfolgen. So feiern die Christen das Fest der Heiligen Dreifaltigkeit (Trinitatisfest). Dieses Fest kann auf kein geschichtliches Ereignis zurückgeführt werden. Es wurde jedoch durch Papst Johannes XXII. im Jahre 1334 für die ganze Kirche als verbindlich erklärt. Ab 1519 erlangte das Fest im Erzgebirge große Population. Es wurden Trinitatiskirchen errichtet, so auch in Annaberg-Buchholz, die Hospitalkirche der Heiligen Trinität. Im Jahr 1520 wurde die Wallfahrt in Annaberg ausgerufen. Die Wallfahrer unterhielt man mit künstlerischen Darbietungen, Essen und Trinken. Durch die alljährlichen Wallfahrten zur Heiligen Dreifaltigkeit entwickelte sich ein Volksfest. Dieses Volksfest wurde bald nur noch mit der Endsilbe „-keit“ – „KÄT“ von Dreifaltigkeit abgeleitet und so genannt. So feiert man auch heute noch in Annaberg-Buchholz die KÄT.

Auch zur Weihnachtszeit ist Annaberg-Buchholz immer eine Reise wert. Hier findet man liebevoll geschmückte Fenster, welche mit Schwibbögen, Bergmännern und Engeln dekoriert werden. Der Annaberger Adventsstern ist ein besonderer Faltstern aus Annaberg-Buchholz, welcher in der Weihnachtszeit als schmückende und beleuchtete Dekoration oft zu finden ist.



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