Anwalt Eibenstock

Die Rechtsanwaltskanzlei Röthig ist überregional tätig. So sind wir auch als Anwälte für Sie in Eibenstock tätig.

Nutzen Sie den modernen Service unserer Rechtsanwaltskanzlei. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung und sind dann Ihr Anwalt in Eibenstock.

Historisches:

Eibenstock wurde als oberfränkische Bauernsiedlung gegründet. Eine Besonderheit dieser Gründung ist die Ansiedlung in Form eines Radialwaldhufendorfes. Ein Waldhufendorf ist eine längliche Siedlungsform, die planmäßig in Rodungsgebieten errichtet wurde. Eine Besonderheit dieser Dorfanlage bestand darin, dass die normalerweise vorkommende streifenweise Fluranlage, durch das Gebiet bedingt, radial verläuft.

Die erste urkundliche Erwähnung von Eibenstock geht auf das Jahr 1378 zurück.

In Eibenstock wurde zu dieser Zeit schon Zinn im Seifenbetrieb, das heißt durch Zinnwäsche, abgebaut.

Das Stadtwappen der Stadt Eibenstock führt ein dreiblättriges Kleeblatt, eine Seifengabel und die Keilhaue. Das dreiblättrige Kleeblatt steht als Sinnbild für die bäuerliche Besiedlung der Region. Die Seifengabel und die Keilhaue symbolisieren den Zinnbergbau.

Im Jahr 1560 erhielt die kurfürstliche Bergstadt Eibenstock ein Bergamt und nannte sich fortan freie Bergstadt.

Seit über 200 Jahren ist der Bergbau in der Region um die Stadt Eibenstock erloschen.

Im Jahr 1568 kaufte die Stadt Eibenstock ein Gebäude und richtete dieses zu einem Rathaus um. Dieses Gebäude erhielt 1577 ein Türmchen. 1580 erwarb die Stadt ein danebenstehendes Gebäude und vereinigte dieses mit zum Rathaus. Im Jahr 1646 konnte ein neues Rathaus von Eibenstock eingeweiht werden. Das vorherige war durch den Dreißigjährigen Krieg stark baufällig geworden. Dieses Rathaus fiel allerdings dem großen Brand von 1862 zum Opfer. Daraufhin baute man ein Rathaus im spätklassizistischen Stil. Jedoch brachte der ständige Wachstum der Stadt es mit sich, dass ein neues Verwaltungsgebäude errichtet werden musste. Das neue Rathaus von Eibenstock wurde am 31. Oktober 1907 übergeben. Das Rathaus von Eibenstock weist viele Ornamente des Jugendstils auf. Das Prunkstück dieses Gebäudes ist der Ratssaal. Er beinhaltet ein Holztonnengewölbe. In dem Saal finden regelmäßig auch Konzerte statt. Auch die Bleiverglasungen aus der Dresdener Glasmalerwerkstatt Bruno Urban verschaffen dem Rathaus seinen einzigartigen Charakter. Das Fenster im Treppenhaus wurde von Max Pechstein und das Fenster im Ratssaal von Karl Schulz erarbeitet. Max Pechstein gilt als Mitbegründer der Künstlervereinigung „Brücke“. Der Außenstil des Rathauses von Eibenstock wurde im Historismus erbaut.

In den Jahren 1771 – 1773 herrschte in der Stadt Eibenstock eine große Hungersnot, bei der viele Menschen starben. Klara Angermann unterrichtete in dieser Zeit Frauen und Mädchen in der Kunst des „Tambourierens“. Das Tambourieren ist eine Kunststickerei mit der Häkelnadel. Dies verhalf der Stadt zu einem Aufstieg in der Stickereiindustrie. Bereits im Jahr 1850 gab es sechs Stickereibetriebe. 1858 wurde mit der ersten Stickmaschine gearbeitet. Eibenstock wurde mit seiner Stickerei weltberühmt. Insofern wird Eibenstock auch als Berg- und Stickereistadt bezeichnet.

Von 1978 bis 1984 wurde die Talsperre Eibenstock gebaut, ihr Stauraum umfasst 75 Millionen m³ Wasser. Die Staumauer weist eine Höhe von 65 m auf. Die Talsperre Eibenstock ist damit die größte Talsperre im Freistaat Sachsen. In dieser Talsperre wird das Wasser der Zwickauer Mulde gestaut. Die Talsperre Eibenstock dient hauptsächlich der Trinkwasserversorgung. Wanderungen rund um die Talsperre zeigen die wunderschöne Landschaft der Region wieder. Schon Johann Wolfgang von Goethe besuchte die Stadt Eibenstock und wanderte in deren Umgebung.



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