Anwalt in Freiberg

Die Rechtsanwaltskanzlei Röthig ist überregional tätig. So sind wir auch als Anwälte für Sie in Freiberg tätig.

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Historisches:

Der Marktgraf Otto von Meißen betrieb seit 1156 die Besiedlung des südlichen Teils der Mark Meißen. Dadurch entstand die Bauernsiedlung Christiansdorf, auf deren Boden reiche Silbervorkommen entdeckt wurden. Insbesondere durch den Zuzug niedersächsischer Bergleute vergrößerte sich die Ansiedlung schnell und umfasste bald das Gebiet um die Kirchen St. Jakobi und St. Nikolai. Um 1186 erhielt die Siedlung das Stadtrecht und den Namen Freiberg. Der Name Freiberg rührt daher, weil hier juristisch freie Produzenten den Silberbergbau betrieben, die frei nach Silbererzen schürften und diese gegen Abgabe des Silberzehnts abbauen durften.

Nach der planmäßigen Anlage der Oberstadt in den Jahren 1210 bis 1214 mit dem Obermarkt und dem Rathaus erfolgte die Ummauerung des nun wesentlich erweiterten Stadtgebietes von Freiberg und die Anlage von fünf Stadttoren.

Durch die Silberfunde in Freiberg ließ der Marktgraf 1168 eine Burg zum Schutz des Silberbergbaus errichten. Den Namen Freudenstein erhielt die Burg erst im Jahr 1525 und wird auch als Schloss Freiberg bezeichnet. Im Jahr 1566 begann ein Neubau des Schlosses, welcher 1577 beendet wurde. Im Jahr 1784 begann erneut ein Umbau des Schlosses zum Magazin. Während der napoleonischen Besatzungszeit wurde das Schloss Freiberg als Lazarett genutzt. Von 1957 bis 1979 diente es weiter als Getreidespeicher. 2004 ging das Schloss wieder in das Eigentum der Stadt Freiberg über. Seit 2008 wird dort jetzt die Daueraustellung „terra mineralia“ von Mineralgesteinen dargeboten. Ebenso befindet sich im Schloss das Bergarchiv Freiberg des Sächsischen Staatsarchivs.

Seit etwa 1500 lassen sich die Anfänge der Bergbauwissenschaften nachweisen. Einer der bedeutendsten Vertreter der Montanwissenschaftler war in Freiberg der Bürgermeister, Arzt, Mathematiker und Bergbausachverständige Ulrich Rülein von Calw. Er hat um ca. 1500 das erste deutschsprachige Buch über den Bergbau veröffentlicht.

Die Bergbau hat in Freiberg eine lange Tradition. So war Freiberg ein Verwaltungszentrum für das sächsische Berg- und Hüttenwesen. Ab 1542 hatte das Oberbergamt und seit 1555 auch das Oberhüttenamt seinen Sitz in der Stadt Freiberg.

Ferner muss noch hervorgehoben werden, dass 1765 die Gründung der Bergakademie Freiberg erfolgte. Diese Akademie verhalf der Stadt zu Weltruhm. Insofern wird die Stadt durch diese fortführende Lehre auch heute noch Universitätsstadt Freiberg genannt.

Eine weitere Besonderheit von Freiberg ist der Dom St. Marien. Er ist eine evangelisch-lutherische Kirche am Untermarkt. Der Baubeginn reicht in das Jahr 1180 zurück. Die ursprüngliche Pfarrkirche erhielt eine Triumphkreuzgruppe. Ein Triumphkreuz ist ein monumentales Kruzifix. Es steht meistens unter dem Triumphbogen. Ferner wurde die Kirche auch noch mit der „Goldenen Pforte“ versehen. Die „Goldene Pforte“ im Freiberger Dom ist ein spätromanisches Rundbogen-Sandsteinportal an der Südseite des Domes. Die „Goldene Pforte“ und der Triumphkreuzgruppe sind bedeutende Kunstwerke dieser Zeit. Während des Stadtbrandes 1484 wurde die Kirche in Freiberg fast vollständig zerstört. Die „Goldene Pforte“, die Triumphkreuzgruppe und Teile des Chores blieben erhalten. So erfolgte der Neubau des Domes an gleicher Stelle. In den Jahren 1710 bis 1714 baute Gottfried Silbermann eine Orgel mit 44 Registern in den Dom ein.

In Freiberg gibt es noch weitere Kirchen zu besichtigen. Zu ihnen zählen die Nikolaikirche, die Petrikirche und die Jakobikirche.

Die Pfarrkirche St. Petri wurde 1190 auf dem höchsten Punkt der Innenstadt von Freiberg gebaut. Durch ihre zentrale Lage schmückt diese Kirche besonders das Stadtbild. Sie ist eine romanische Basilika. Diese Kirche enthält auch eine 1735 von Gottfried Silbermann fertiggestellte „Silbermann-Orgel“.

Die Nikolaikirche wurde im romanischen Stil zwischen 1185 und 1190 erbaut. Ab 1750 erfolgte ein Umbau im barocken Stil. Sie ist die zweitälteste Kirche von Freiberg. Heute wird sie als Tagungs- und Konzertsaal genutzt.



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