Anwalt in Gera

Die Rechtsanwaltskanzlei Röthig ist überregional tätig. So sind wir auch als Anwälte für Sie in Gera tätig.

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Historisches:

Der Name Gera stammt von dem frühgermanischen ger-aha, was vermutlich „gurgelndes Gewässer“ oder „gurgelnder Fluss“ bedeutet. Das Gebiet um Gera ist seit der Altsteinzeit besiedelt. Im 19. Jahrhundert wurden in der Lindenthaler Hyänenhöhle bedeutende prähistorische Funde gemacht. Das älteste Fundstück menschlicher Besiedlung im Stadtgebiet von Gera ist ein ca. 80.000 Jahre alter Faustkeil, welcher bei Gera-Pforten entdeckt wurde.

Der Ortsname Gera wurde zum ersten Mal im Jahre 999 urkundlich erwähnt. Ferner wurden zwischen 1121 und 1265 in einigen Urkunden die Dörfer im Gau Gera benannt. 1237 wurde Gera erstmals als Stadt und seine Einwohner als Bürger bezeichnet. Das frühestes Stadtsiegel von Gera wurde in einer Urkunde vom 11. Mai 1350 nachgewiesen.

Eine Augenweide bildet der Marktplatz von Gera. Hier steht das Rathaus. Es wurde im Renaissancestil erbaut. Das Hauptportal und die Fenstergiebel sind besonders geschmückt. Vom achteckigen Rathausturm kann man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt Gera genießen. Über dem Eingang zum Ratskeller sind das reußische und das solmssche Wappen angebracht. Auf dem reußischen Wappen, welches viergeteilt ist, wird der Plauensche Löwe und der Kranich für die Herrschaft Kranichfeld an der Ilm dargestellt. Das solmssche Wappen verweist darauf, dass Heinrich Posthumus (1572-1635) zur Zeit der Erbauung des Rathauses unter Vormundschaft seiner Mutter, einer geborenen Gräfin Solms, war. Unter diesen beiden Wappen befindet sich das Stadtwappen von Gera. Dieses beinhaltet einen Löwen. Über dem Wappen ist der doppelköpfige Reichsadler abgebildet.

Am 19. März 1859 wurde die erste Eisenbahnstrecke von und nach Gera eröffnet. Diese Eisenbahnline war ein wesentlicher Faktor für den industriellen Fortschritt von Gera. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Gera zu einer Industriestadt, in der die Textilindustrie einen entscheidenden Punkt einnahm.

Das Schloss Osterstein zählte bis zu seiner Zerstörung am 6. April 1945 zu den schönsten Bauten von Gera. Das Schloss wurde auf einer jungbronzezeitlichen Burgwallanlage errichtet. Zunächst wurde es „Haus“ oder „Schloss auf dem Berge der Stadt Gera“ bezeichnet. Erst im Jahre 1581 wurde der Name Osterstein in einer Chronik von Petrus Albinus geführt. Ein Teil der Schlossanlage ist noch heute erhalten. Er wird als Bergfried bezeichnet. Im Jahr 1550 starb die Linie der Herren von Gera aus und das Gebiet fiel an die Linie Reuß von Plauen zu Greiz. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Burg zu einem herrschaftlichen Renaissanceschloss umgebaut. Seit dem Jahr 1863 war das Schloss die Residenz des Fürstentum Reuß, jüngere Linie.

Zu den bekanntesten Kinder der Stadt Gera zählt Otto Dix. Er wurde am 2. Dezember 1891 in Untermhaus, einem heutigen Stadtteil von Gera, geboren. Er war einer der bekanntesten deutschen Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Otto Dix hat mehr als 6000 Zeichnungen und Skizzen angefertigt und war immer dem Realismus verpflichtet. Zu den berühmtesten Werken von Otto Dix zählen seine Gemälde, die der Neuen Sachlichkeit (Verismus) zugerechnet werden. Heute ist das Geburtshaus von Otto Dix als Museum in Gera zu besichtigen.



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