Anwalt in Marienberg

Die Rechtsanwaltskanzlei Röthig ist überregional tätig. So sind wir auch als Anwälte für Sie in Marienberg tätig.

Nutzen Sie den modernen Service unserer Rechtsanwaltskanzlei. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung und sind dann Ihr Anwalt in Marienberg.

Historisches:

Herzog Heinrich von Sachsen ließ zu der Zeit, als der Erzbergbau bei Annaberg und Schneeberg zurückging, planmäßige Schürfungen im Gebiet um den Wolkenstein durchführen. Ein Clemens Schüffel macht dann im Jahr 1519 einen glücklichen Silberfund. Dieser Fund lockte Bergleute und Glückssucher an, die sich notdürftig ansiedelten. Um diese Siedlung in eine Stadt umzugestalten, ließ Herzog Heinrich am 27. April 1521 die Stadt Marienberg gründen. Die Stadt sollte unter dem Schutz der Mutter Maria wachsen, blühen und gedeihen. Den Plan für die Stadt Marienberg entwarf Ulrich Rülein von Calw, Professor der Mathematik und Doktor der Medizin aus Freiberg gemeinsam mit dem Amtmann Rudolf von Bünau vom Amt Wolkenstein.

Bereits am 19. Dezember 1523 wurde Marienberg das Stadt- und Bergrecht durch den Hauptbefreiungsbrief verliehen.

Ein weiterer Grund für den Aufschwung der Stadt war, dass Marienberg an der Handelsstraße zwischen Leipzig und Prag lag. Durch diesen Geschäftsverkehr wurde die Stadt mit weiteren Einnahmen versehen. Die wirtschaftliche Entwicklung von Marienberg ruhte vor allem auf dem Silberbergbau. Daneben gab es ein zünftiges Handwerk, ein beachtliches Marktwesen in Verbindung mit einem lebhaften Handelsverkehr. Im Jahr 1553 war Marienberg die achtgrößte Stadt von Sachsen mit ca. 4.000 Einwohnern.

Bereits im Jahr 1555 befanden sich in diesem Gebiet über 1.000 Zechen.

Die Stadtmauer von Marienberg wurde von 1541 – 1566 erbaut. Sie war mit vier runden Ecktürmen und fünf Toren bzw. Tortürmen versehen. Zu dieser Zeit betrug die Einwohnerzahl von Marienberg ca. 11.000 Menschen.

Im Jahre 1610 wurden fast alle 550 Häuser von Marienberg bei einem Stadtbrand zerstört bzw. fielen den Flammen zum Opfer.

Ab dem Jahr 1612 wird in Marienberg mit dem Abbau von Kupfer und Zinn begonnen.

Unter dem noch jungen Bergmeister Heinrich von Trebra erlebte der Bergbau in Marienberg zwischen 1768 und 1779 einen neuen kurzen Aufschwung. Heute zeugen Reihen von bewachsenen Halden von dem einstigen Bergbau. Eine vielgestaltige Industrie trat an die Stelle des Bergbaus. Um 1785 begann auch in Marienberg die Periode der Manufakturen (Textil- und Holzwaren) und Fabriken.

Das Königliche Gericht zu Marienberg wurde am 13. Juli 1855 eröffnet. Dem Gericht mit seiner Gerichtsbarkeit unterstanden neben der Stadt Marienberg auch noch einige angrenzende Ortschaften. Seit dem 2. September 1856 führte das Gericht den Namen „Gerichtsamt Marienberg“. Ab dem 1. Oktober 1879 führt das Gerichtsamt die Bezeichnung Amtsgericht. Die Geschäfte des Amtsgericht wurden in den Räumen des Rathauses über 60 Jahre lang ausgeübt. Die Räume im Rathaus wurden jedoch bald zu klein. So wurde ein neues Gerichtsgebäude mit Gefangenenhaus errichtet. Das Amtsgericht von Marienberg ist seit dem 1. Juli 1917 bis heute in der Zschopauer Straße zu finden.

Die Freiwillige Feuerwehr von Marienberg wurde im Jahr 1862 gegründet.

Im Jahr 1868 wurde in Marienberg die erste Telegraphenstation errichtet.

Die 1873 – 1875 erbaute Eisenbahnlinie von Chemnitz nach Reitzenhain schloss die Stadt Marienberg in das Bahnverkehrsnetz mit ein.

Die Stadt Marienberg wurde 1913 an die zentrale Elektrizitätsversorgung angeschlossen.

Noch heute kann man den einstigen Charme dieser traditionsreichen Bergstadt spüren. Die denkmalgeschützte Stadtanlage ist auch heute noch einen Besuch wert. Sie gilt als einzigste erhaltene Idealstadtanlage der Renaissance nördlich der Alpen.



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