Anwalt in Schneeberg

Die Rechtsanwaltskanzlei Röthig ist überregional tätig. So sind wir auch als Anwälte für Sie in Schneeberg tätig.

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Historisches:

Die Entdeckung reicher Erzvorkommen führte zur Gründung der Stadt Schneeberg. Dies war am 6. Februar 1471. Die Stadt Schneeberg wurde förmlich „aus dem Boden gestampft“. Bereits im Jahre 1474 bestanden innerhalb des „Schrankens“ (Palisadenzaun) 56 und außerhalb 176 Zechen.

Im Jahre 1477 kam Herzog Albrecht in die Stadt und legte den Grundstein für die erste Kirche in Schneeberg. In der St.-Georgen-Zeche wurde zur gleichen Zeit eine einzigartige Erzstufe freigelegt. Diese war der sog. Silbertisch. Er war 2 Meter lang, 2 Meter breit und 1 Meter hoch. Es wurden beim Ausmünzen 80.000 Gewichtsmark Feinsilber daraus gewonnen. Herzog Albrecht hat an diesem silbernen Tisch untertage gespeist. Er soll gesagt haben: „Dies kann selbst der Kaiser nicht.“.

Am 9. Dezember 1481 wurden dem Rat der Stadt Schneeberg die Rechte einer freien Bergstadt zugesprochen.

1500 erhielt Schneeberg eine eigene Münze. Die aus Schneeberger Silber geprägten Groschen hießen „Schnieber“.

1516 bis 1540 wurde die St.-Wolfgangskirche als spätgotische Hallenkirche in Schneeberg gebaut. Sie ist das heutige Wahrzeichen von Schneeberg. Sie wird auch der Bergmannsdom genannt. Die Kirchenhalle ist mit 60 m Länge, 27 m Breite und 20 m Höhe die größte evangelische Hallenkirche Sachsens. Sie besitzt auch einen Cranach-Flügelaltar.

In Schneeberg wurde 1527 das erste Rathaus errichtet. Es fiel jedoch der großen Feuerbrunst von 1719 vollständig zum Opfer und wurde 1720 – 1723 widerhergerichtet. 1849 wurde es durch Brandstiftung erneut zerstört. Zwischen 1851 – 1852 wurde es im neogotischen Stil wieder aufgebaut. In den Jahren 1992/93 wurde das Rathaus von Schneeberg umfassend restauriert.

Berühmt ist Schneeberg auch für das immer am 2. Adventswochenende alljährlich stattfindende Lichtelfest. Dies beruht auf einer Verbindung mit bergmännisch–erzgebirgischer Tradition und modernem Brauchtum: Der Bergmann sah im Winter kaum die Sonne. Bei Dunkelheit fuhr er ein und bei Dunkelheit kehrte er wieder zurück. Insofern war das Licht für den Bergmann im Schacht ein Symbol für das Leben. Daher wurden Bergmänner und Engel mit Lichtern in den Fenstern aufgestellt, um dem Bergmann den Heimweg zu leuchten. Aufgrund dieses Brauchtums werden noch heute in der Weihnachtszeit die Fenster mit Engeln, Bergmännern und Schwibbögen in Schneeberg hell erleuchtet.

Heute trägt Schneeberg noch weitere Beinamen. So wird Schneeberg auch die „Barockstadt des Erzgebirges“ und auch die „Weihnachtsstadt des Erzgebirges“ genannt. Alle Beinamen von Schneeberg sind auf den traditionsreichen Bergbau zurückzuführen.

Es gibt in Schneeberg eine Vielzahl von Museen. So gibt es das Museum für bergmännische Volkskunst in Schneeberg im „Bortenreuther-Haus“. Dieses Barockgebäude wurde 1724/25 erbaut. Es werden hier u.a. Schnitzereien, Pyramiden, Drechselarbeiten sowie mechanische Heimats- und Weihnachtsberge gezeigt. Zudem ist auch das Besucherbergwerk „Weißer Hirsch“ in Schneeberg zu benennen. Die Grube „Weißer Hirsch“ wurde durch seinen Reichtum an Silber- und Kobalterz berühmt und erstmals 1654 erwähnt.

Auch heute gilt in Schneeberg noch der Bergmannsgruß „Glück Auf!“.



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